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Buch: Disruptive Power

Taylor Owen beschreibt in seinem neuen Buch eindrucksvoll wie die Verbindung die Repräsentation als wichtigsten Ort [locus] der Macht abgelöst hat. Owens Interesse und Enthusiasmus für horizontale, flache Experimente ist gering und unterscheidet sich notwendigerweise von den Stimmen derer, die die Technologie als neue Form praktizierter Politik verstehen. Owen weist darauf hin, dass die disruptiven Innovationen nicht nur alte Hierarchien aufbrechen, sie begründen ebenso neue. Seine Empfehlung zugunsten eines auch auf Transparenz und Brüche gründenden Gemeinwesens gründet auf der Einsicht, dass eine richtungslose Technologie allein in den Händen der Privaten ebensolchen Schaden anrichtet wie jede staatliche Reaktion.

Buch: Owen, Taylor: Disruptive Power: The Crisis of the State in the Digital Age. New York: Oxford University Press, 2015

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PolitikZivilgesellschaft

Gerhard M. Buurman • 7. Dezember 2015


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