postmodular        

Das Perceptron: Ein Phantasieverstärker

2016 habe ich damit begonnen, Schemata aus all jenen wissenschaftlichen, künstlerischen, ökonomischen, juristischen, weltlichen und religiösen Bereichen zusammenzutragen, mit denen ich mich in meiner 20-jährigen Arbeit als Designer und Kulturwissenschaftler auseinander gesetzt habe. Aus dieser kontinuierlichen Suche nach der Frage des Zusammenwirkens all dieser Ideen und Auffassungen (deren Wirkung auf mein Wahrnehmen, Erinnern und Schlussfolgern…

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GenderShift

Am 22. Juni fand der Kick-off des ThinkTanks FEMALE SHIFT statt. Unter der Schirmherrschaft der beiden Gründerinnen (Rosmarie Michel und Dr. Monique Siegel) und in den Räumen des Gottlieb Duttweiler Instituts in Rüschlikon ging es um nichts weniger als Konfliktlösung. FemaleShift ist kein Netzwerk von Frauen für Frauen, keine frauenbewegte Initiative und keine Karriereplattform: FemaleShift…

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organizational aesthetics

Organisational Aesthetics

Zusammen mit Dominik Stucky entstand eine Analyse der Forschungskooperationen innerhalb der ZHdK. Auf der Basis von Personaldaten und ca. 25.000 Einzelseiten der Hochschule erhielten wir visuelle Figurationen zu der Frage, ‘wer mit wem’ innerhalb der Hochschule kooperiert. Die Arbeit brachte mich zu der Frage, auf welche Weise Hochschulen Daten einsetzen können, um über sich in der Öffentlichkeit…

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‘Die Unsichtbare Universität’ – everything is prototype

Die “Unsichtbare Universität“ soll eine Diskurs- und Arbeitsplattform werden, die Einblicke in die Forschungspraxis von Initiativen, BürgerwissenschaftlerInnen (Citizen Scientists) und anderen unabhängigen Akteuren vermitteln. Die “Unsichtbare Universität“ soll den Austausch zwischen inner- und ausseruniversitären Ideen fördern und zeigen, dass ‘Forschung’ als Kulturtechnik, inmitten der Gesellschaft angekommen ist. Es soll über die Universität der Zukunft spekuliert werden und über die…

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crowdfunding for the arts

An Academic Crowdfunding Platform for the Arts

‘Crowd Funding’ ist ein relativ neues Instrument der Ressourcen-Allokation. In einem Gruppenantrag der schweizerischen Designhochschulen skizziere ich die Leitlinien für den Aufbau einer ‘Crowd Funding Platform’ für den akademischen Markt. Im Antrag heisst es: “The significance of a National Crowdfunding platform lies primarily in its potential to create a new relationship between researchers and the public by…

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Wir waren die ‘Game Changer’

Als wir erstmalig im Jahre 2003 eine Ausbildung Game Design an der HGKZ angeregt und schliesslich erfolgreich durchgesetzt haben, gab es keine nennenswerte Game-Design Industrie in der Schweiz. Nach 10-jähriger Arbeit heisst es im Clusterbericht des Kantons Zürich: Zürich ist auch eine Game-City “Dank der Kombination von Spitzenforschung und ideenreichen GameDesignern ist in Zürich in wenigen Jahren ein international beachteter Hub für Simulationstechnologien und…

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Die Bank für die Jugend der Schweiz

Die Bank der Jugend der Schweiz

Ein Vorschlag für eine kombinierte Lern- und Finanztransaktionsplattform für Kinder und Jugendliche. Die Idee steht im Zusammenhang mit den Bemühungen der Schweiz im Bereich ‘Financial Literacy’ und weiteren Vorschlägen, z.B. im Bereich neuer technischer Infrastrukturen. Die Bank der Jugend der Schweiz Konturen einer neuen Finanzmarkt-Infrastruktur (NZZ)

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PhD in Design

2011 haben wir eine Vereinbarung zwischen der Kunstuniversität Linz und der Zürcher Hochschule der Künste geschlossen. Gegenstand der Vereinbarung ist die Zusammenarbeit beider Hochschulen im Bereich der Promotion in den Bereichen Design und Freie Kunst (Prof. Giaco Schiesser). Mit dieser Vereinbarung erhalten die Absolventen der Vertiefungsrichtung Interaction Design (ZHdK) die bedingte Genehmigung zur Aufnahme eines…

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Interaction Design, ZHdK

2001 – 2011 Gründung und Leitung des Studienschwerpunktes Interaction Design an der HGKZ. Das Team ist in dieser Zeit auf 12 Professuren, wissenschaftliche Mitarbeiter, Doktoranden und Lehrbeauftragten angewachsen. Heute gliedert sich die VR Interaction Design in den BA Interaction Design (Ltg. Dr. Martin Feuz) und den MA Interaktion (Leitung Max Rheiner). Das Team der Studienrichtung IAD hat in der Schweiz eine…

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‘Das Kaufhaus der Vernunft’

In meiner kurzen Suada ‘Kaufhaus der Vernunft‘ geht es um Kontrolltechnik und Selbstoptimierung und die Frage, wie das Design damit umgeht. “In der Rhetorik unserer westlichen Gesellschaften finden sich heute unterschiedlichste Rezepte, um dem apostrophierten Kollaps des Ökosystems zu entgehen. Diese reichen von einem ethischen Fundament nachhaltigen Denkens [Das Prinzip Verantwortung, 2], Aufrufen für fundamentale Politikänderungen [Das Ende der Welt,…

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Swiss Design Institute for Finance and Banking

2007 -2011 Gründung und Leitung des Swiss Design Institut for Finance and Banking Zusammen mit Lukas Schwitter (HGKZ) und Dr. Christian Kruse (Universität Zürich) Mission Statement “Die unaufhaltsame Entwicklung und Durchdringung der digitalen Medien führt zu einer Kultur der stetigen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Für das Finanzwesen bedeutet dieser Wandel unter anderem, dass grundlegende Werte wie…

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Der Design Wettbewerb als Marketing-Instrument

1988 habe ich das Wettbewerbswesen analysiert. Die Ergebnisse meiner Studie sollten Unternehmen als Orientierung dienen, wie dieses Marketing-Instrument richtig eingesetzt und welche Erwartungen daran geknüpft werden können. Die Ergebnisse der Studie wurden veröffentlicht: Buurman, Gerhard M. (1988). Gebrauchsanweisung zur Organisation von Design-Wettbewerben. In: Form – Zeitschrift für Gestaltung. Nr. 124. Frankfurt am Main: Verlag Form….

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