postmodular        

© NASA, Superearth

Literarischer Modellbau als Entwurfsmethode

Was wäre, wenn …? Im Frühsemester 2017 habe ich mit Studierenden der Fachrichtung Interaction Design ein kleines Experiment gemacht. Wir haben uns gefragt, ob die Entwicklung von Vorstellungen und Ideen auch in Form von Kurzgeschichten gelingen könnte. Warum sollten wir immer gleich Bilder und Anschauliches liefern? Kann man die Zukunft (oder auch die Gegenwart) nicht…

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Das Perceptron: Ein Phantasieverstärker

2016 habe ich damit begonnen, Schemata aus all jenen wissenschaftlichen, künstlerischen, ökonomischen, juristischen, weltlichen und religiösen Bereichen zusammenzutragen, mit denen ich mich in meiner 20-jährigen Arbeit als Designer und Kulturwissenschaftler auseinander gesetzt habe. Aus dieser kontinuierlichen Suche nach der Frage des Zusammenwirkens all dieser Ideen und Auffassungen (deren Wirkung auf mein Wahrnehmen, Erinnern und Schlussfolgern…

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Graph zur Netzwerkanalyse

Eine Netzwerkanalyse

Die folgende Netzwerkanalyse beschreibt Entstehung, Verlauf und Ende des „Swiss Design Institute For Finance and Banking“ (SDFB), das im Zeitraum zwischen 2006 und 2011 an der Zürcher Hochschule der Künste seinen Hauptsitz hatte. Die weiteren Darstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Aussagen des Interviews, das ich im Rahmen des Projekts „Die Eigenlogik des Designs“…

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Eigenlogik des Designs
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‘Eigenlogik des Designs’

Als Leiter des Institutes für Designforschung war ich mir trotz jahrelanger Praxis nicht sicher, wie wir die Forschung im Design „richtig“ organisieren könnten. Mein produktives Misstrauen gegenüber den üblichen Forschungsansätzen im Design gründete auf der Annahme, daß sich bestimmte Aussagen innerhalb unseres Systems mit den Regeln des selben Systems nicht erklären lassen und wir fortlaufend…

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Design studies

Die Berufung auf eine Methode dient auch unserer Disziplin als argumentative resp. rhetorische Figur, die den Entstehungsprozess eines Artefakts, das Artefakt selbst sowie seinen Gebrauch als kalkuliertes Ergebnis einer Planung und weniger als überraschendes Ergebnis einer individuellen schöpferischen Leistung herausstellt. Mit dem Gebrauch privilegierter (proprietärer) Methoden konsolidieren sich spezifische Rationalitäten – innerhalb der Disziplin aber…

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Bankberatung 2.0

In dem auf zwei Jahre angesetzten Forschungsprojekt ‘Bankberatung 2.0’ (UBS AG) geht es um neue Wege für IT-gestützte Beratungsprozesse (Vermögensberatung). In zahlreichen Experimenten und mit Hilfe der von uns entwickelten Prototypen haben wir reale Beratungsprozesse verfolgt und auf ihre (anlegergerechten) Potentiale überprüft. Die Beratungssoftware muss einen Beratungsprozess ermöglichen, der zwischen den Kenntnissen und Interessen der Kunden und der Bank vermittelt. Im…

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RISK

Im Auftrag der BhFS (Prof. Dr. Thorsten Hens) entstand eine interaktive Anwendung zur Ermittlung von Kunden-Risikoprofilen. Partner: Behavioural Finance Solutions GmbH [BhFS, Prof. Dr. Thorsten Hens], 2010 SDFB

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EDIT

EDIT – Ein Editor für strukturierte Finanzprodukte Die von uns in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Prof. Dr. Harald Gall (Universität Zürich) entwickelte Software erklärt die Funktionsweise von Finanz-Derivaten und lässt die Modellierung eigener Produkte und deren Überprüfung zu. Anhand der Anwendung wurden neue Interaktionspotenziale von Multitouchtechnologien überprüft. Zum Einsatz kam die am Studienbereich Interaction Design…

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FLOW

Financial Lifetime Operation Workflow [FLOW], Thema In Zusammenarbeit mit dem Forschungspartner CC Sourcing und dem Praxispartner PostFinance wurde ein Szenario für das zukünftige Retail Banking in der Schweiz entwickelt. Die zentrale Fragestellung war der Einfluss interaktiver Medien auf den Zahlungsverkehr und die kundenindividuelle Finanzverwaltung. Partner PostFinance [Unternehmensentwicklung], Kompetenzzentrum Sourcing in der Finanzindustrie [CC Sourcing, Universitäten St….

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Software Visualization

Zusammen mit Prof. Dr. Harald Gall von der Universität Zürich entstanden zwischen 2007 und 2008 Konzepte und ein Vorprojekt zum Thema SoftVis (Software und Code-Visualisierung). Team: Prof. Dr. Harald Gall, Prof. Dr. Gerhard M. Buurman, Prof. Jürgen Späth & Studierende aus dem Fachbereich Interaction Design (Benjamin Wiederkehr, Christoph Schmid, Jeremy Stucki, Ramun Liesch, Reto Stalder). Das Video unten…

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Abschlussbericht ‘New Zurich – Interactives Geoportal’

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes ‘New Zurich – Interactives Geoportal’ liegen nun als Studie vor. Wir zeigen darin neue Möglichkeiten der partizipativer Stadtplanung. Forschungsprojekt New Zurich – Interactives Geoportal Zur Studie (download)

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‘New Zurich – Interactives Geoportal’

‘New Zurich’, Machbarkeitsstudie für ein 3D geodatenbasiertes interaktives Tool für kommunale Stadtplanungsprozesse. Kooperationsprojekt mit dem Lehrstuhl für CAAD [Prof. Dr. Ludger Hovestadt, ETH Zürich] und Halter Immobilien, Zürich. “Die Fragestellung der Machbarkeitsstudie: Wie muss ein Softwaretool zur 3D Visualisierung von Neubauprojekten in der Stadt Zürich konzipiert und umgesetzt werden, damit es sowohl zur Bürgerpartizipation als auch zur Immobilienvermarktung genutzt…

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Forschungsprojekt ‘Wissensterritorien’

Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen (Prof. Dr. Beat Schmidt) und der ETH Zürich (Prof. Dr. Maia Engeli). Gefördert durch KTI, Schweiz Im Projekt “Wissensterritorien” ging es um neue Interaktions- und Visualisierungsstrategien für die wirtschaftswissenschaftliche Fachbibliothek der Universität St. Gallen. In meinem Projektteil habe ich die Frage untersucht, wie sich Schreib- und Annotationstechniken verändern müssen, um Textnetzwerke leistungsfähiger zu…

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NBP Shuttle

Autonome Zugtechnik, NBP-SHUTTLE Kooperationsprojekt mit der Universität Paderborn und dem Heinz Nixdorf-Institut. Linz, 1998 Im Auftrag der Universität Paderborn (Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier) entstanden zusammen mit Studierenden der Meisterklasse Industrial Design (UFG Linz) Ideen und Entwürfe für die erste Shuttle-Generation der NBP-Versuchsanlage. Das Bild oben (©NBP) zeigt einen realisierten Prototyp mit der charakteristischen Frontpartie. Zentrales Element dieses neuen…

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form im Netz

Im Rahmen dieses Projektes an der  Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz entstand die Architektur für ein Redaktionssystem. Das neue an diesem Projekt war die Möglichkeit, Inhalte direkt in das Interface einzufügen, das diese Inhalte im Netz darstellt. Die Redakteure schreiben nicht mehr in eine abstrakte Datenbankmaske, sie schreiben nun direkt in das gestaltete Interface und…

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