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The Atlas of Economic Complexity

“The Atlas of Economic Complexity” ist ein 2011 erschienenes Buch von Ricardo Hausmann, Cesar A. Hidalgo, Sebastián Bustos, Michele Coscia, Sarah Chung, Juan Jimenez, Alexander Simoes and Muhammed A. Yıldırım. Das Buch erläutert komplexe ökonomische Zusammenhänge und unterscheidet sich in seinen Darstellungen und assoziativen Designs von jenen Standardmodellen, die wir aus der Ökonomie kennen. Hier…

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“Hegemonie statt Biologie”

Stefan Schmitt zeichnet in der Zeit (6. Juli, Nr. 28, Ressort Politik) ein ganz außergewöhnlich klares Bild, vom gegenwärtigen Zustand mancher Geister. Es ist dieses autoritäre Selbstdenken, dieses abenteuerlustige Beharren auf der Vorherrschaft des Menschen. “Womit wir beim Thema Herzensbildung wären. Ästhetisch und ethisch sind die Gegenstände der Evolutionstheorie ja ebenso relevant: Wie das Leben…

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Flur, 4. OG, ZHdK © Gerhard M. Buurman

New Governance: Designfolgenabschätzung!

Die Wissenschaft erkundet die Natur der Dinge, die Wirtschaft erkundet das, was wir wissen können. Daraus schlussfolgern wir dann, was wir tun sollen und hoffen dürfen. So entstehen oft restlos überambitionierte Weltprojekte (Krajewski) und formen ein aus Menschensicht unheimliches Dispositiv. Es bilden sich Formationen, die in ihrer Dringlichkeit auf (scheinbar vermeidbare) Notstände antworten. So reagieren die…

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Das Perceptron: Ein Phantasieverstärker

2016 habe ich damit begonnen, Schemata aus all jenen wissenschaftlichen, künstlerischen, ökonomischen, juristischen, weltlichen und religiösen Bereichen zusammenzutragen, mit denen ich mich in meiner 20-jährigen Arbeit als Designer und Kulturwissenschaftler auseinander gesetzt habe. Aus dieser kontinuierlichen Suche nach der Frage des Zusammenwirkens all dieser Ideen und Auffassungen (deren Wirkung auf mein Wahrnehmen, Erinnern und Schlussfolgern…

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Komplexe Vorgänge verschwinden in der Blackbox

(Retro-)Future Talk: Digitalisierung begreifen Kurbeln oder klicken? Kreation oder Funktion? Steam punker Dan Aetherman und Gerhard Buurman, Experte für Bank-Kunde-Interaktion, über die Nebenwirkungen der Digitalisierung, die Zukunft des Bargelds und die zentrale Aufgabe von Infrastrukturanbietern. Interview Matthias Bill Zum aktuellen Magazin RED – das Magazin von SIX

Mehr Mut zum Experiment

Der Mensch hat sich daran gewöhnt, sein Handeln von technischem Zubehör lenken zu lassen. Die Neugier auf das Unbekannte ging verloren. Die Freiheit des Denkens muss darum zurückerobert werden. Link zum Feuilleton, NZZ Online, 12. Oktober 2016 Gedruckte Version (download)

Das Kapitalismustribunal

Eine empfehlenswerte Lektüre zu der Frage, wie sich unsere Demokratie weiterentwickeln kann. Im Vorwort dieses höchst spannenden Buches (das ich als Bedienungsanleitung lese) geht es um nichts weniger als die Frage, wie wir als Gesellschaft an den “Unabänderlichkeiten” der Zeit vorbeikommen und neue Wege gehen können. Die Konstruktionsfehler unserer Verfasstheit werden hier auf die Anklagebank gesetzt. Die…

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© Alexis Monnerot-Dumaine

Cryptosthetics

Die Ästhetik der Sicherheit ist im Wandel begriffen. Alte Ikonographien taugen nicht mehr oder sie bewirken das Gegenteil. Die Ikonographie der sicherheitsrelevanten Industrien (Banken, Service Public, Gesundheit u.v.a.) müssen sich auf einen Wandel vorbereiten. Was heute zählt ist die Verschlüsselung. Deren Signaturen und Supersysteme arbeiten mit kryptografischen Metaphern – nennen wir es das Zeitalter der Cryptosthetics….

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organizational aesthetics

Organisational Aesthetics

Zusammen mit Dominik Stucky entstand eine Analyse der Forschungskooperationen innerhalb der ZHdK. Auf der Basis von Personaldaten und ca. 25.000 Einzelseiten der Hochschule erhielten wir visuelle Figurationen zu der Frage, ‘wer mit wem’ innerhalb der Hochschule kooperiert. Die Arbeit brachte mich zu der Frage, auf welche Weise Hochschulen Daten einsetzen können, um über sich in der Öffentlichkeit…

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Pollack

Das Bild im Rechtstext

In der Schweiz erscheint der erste Bundesgerichtsentscheid, der eine Illustration verwendet, um einen Sachverhalt (in diesem Fall eine Rechtsbeziehung zwischen verschiedenen Parteien) zu klären (zum Dokument). Mehr als die Meldung selbst verwundert, wie konsequent die Rechtsprechung das Bild meidet. Die Darstellung im Titelbild symbolisiert eine Vertragsbeziehung und findet sich in ‘Perspektive und Symbol in Philosophie und Rechtswissenschaft‘ von Walter Pollack,…

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Das Universum des Selbstverständlichen

Der Begriff ‚Transdisziplinarität‘ enthält einen Widerspruch. Disziplinäres Denken ist gerichtet, es orientiert sich in der Vorstellung vieler an einem konsistenten Modell und bearbeitet einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Disziplinen formulieren ausschliesslich solche Probleme, die sie mit ihrem Instrumentarium als solche erkennen. Disziplinen schaffen damit eine Art ‚Abgrenzungsrealität‘ [Oskar Negt, 1] und damit paradoxerweise eine jeweils eigenartige und dabei universelle…

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Kommunikationsmodell

Too Complex to Depict?

RAW DATA Henry Hu, Professor für Recht an der University of Texas schreibt über das Komplexitätsproblem der Finanzmärkte – mit dem auch wir uns im Design auseinandersetzen. Die Marktverhältnisse allein, so Hu, sind viel zu komplex, um sie zu erklären. Und die Finanzintermediäre erhöhen diese Komplexität, anstatt sie zu reduzieren. … und das Missverständnis des Designers:…

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Software Visualization

Zusammen mit Prof. Dr. Harald Gall von der Universität Zürich entstanden zwischen 2007 und 2008 Konzepte und ein Vorprojekt zum Thema SoftVis (Software und Code-Visualisierung). Team: Prof. Dr. Harald Gall, Prof. Dr. Gerhard M. Buurman, Prof. Jürgen Späth & Studierende aus dem Fachbereich Interaction Design (Benjamin Wiederkehr, Christoph Schmid, Jeremy Stucki, Ramun Liesch, Reto Stalder). Das Video unten…

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Proceedings: Wissensterritorien. Ein Werkzeug zur Visualisierung wissenschaftlicher Diskurse

Buurman, Gerhard M.: Wissensterritorien. Ein Werkzeug zur Visualisierung wissenschaftlicher Diskurse. In: Schmidt, Ralph [Hgg.]: Information Research & Content Management. Proceedings. 23. Online-Tagung der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis. 2001. Zum Forschungsprojekt ‘Wissensterritorien’ Zur Publikation in Huber, J. ‘Mit dem Auge denken’ Rezension der DGI  

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Buchkapitel: Wissensterritorien

In der Publikation “Mit dem Auge denken” schreibe ich über die Ergebnisse meines Forschungsprojektes Wissensterritorien. Über das Buch von Jörg Huber: “Untersucht wird die Bedeutung der Visualisierungen und Bilder in den Naturwissenschaften: einerseits von “innen” in Form von empirischen Berichten aus den Labors, andererseits von “aussen”, mittels kritischer Kommentare von KunstwissenschaftlerInnen, SoziologInnen und WissenschaftstheoretikerInnen.” Zum Projekt…

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