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Design studies

Die Berufung auf eine Methode dient auch unserer Disziplin als argumentative resp. rhetorische Figur, die den Entstehungsprozess eines Artefakts, das Artefakt selbst sowie seinen Gebrauch als kalkuliertes Ergebnis einer Planung und weniger als überraschendes Ergebnis einer individuellen schöpferischen Leistung herausstellt. Mit dem Gebrauch privilegierter (proprietärer) Methoden konsolidieren sich spezifische Rationalitäten – innerhalb der Disziplin aber auch in ihrer Umwelt (in Gesellschaft, Wissenschaft, Ökonomie, Ökologie u.a.). Damit wird das Design Teil einer professionellen Anordnung, in der vielfältige Interessen auf sehr spezifische Weise arrangiert, bedient und überprüft werden.

Im Rahmen des Projektes ‘Die Eigenlogik des Designs’ werden exemplarische Projekte der Forschungsschwerpunkte und Forschungsfelder des Departement Design untersucht und dokumentiert. Die Projekte werden hierfür in das “Format” einer Akteur-Netzwerk-Dokumentation gebracht. Im Rahmen einer internationalen Tagung werden die Zwischenergebnisse diskutiert (Hans-Jörg Rheinberger, Michael Hagner), Philosophie, Erkenntnistheorie (Alva Noë, Marc Rölli) und Wissenschaftssoziologie (Albena Yaneva) versammeln. Die Ergebnisse der Studie und der Tagung werden anschliessend publiziert.

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WissenschaftstheorieZHdK

Gerhard M. Buurman • 9. Juli 2013


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