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Future Making, FHNW Basel

›Future Making‹ im Masterstudio der HGK Basel

Im Rahmen oder unter der Überschrift von »Design en route« leite ich im Mai 2019 einen Workshop im Masterstudio der FHNW in Basel. Das große Überthema ist wohl Partizipation, Gesellschaft, Design und Politik — oder, wie ich es nennen würde:
Weltentwurf.

Spielräume! Welche Spielräume? “

Man muss noch Chaos in sich haben,
um einen tanzenden Stern gebären zu können”
Friedrich Nietzsche
Für Gestalter*innen werden die Widersprüche ihrer Disziplin erkennbar, sobald sie jenseits der eigentlichen formalästhetischen Arbeit auch ökologische oder ökonomische Perspektiven berücksichtigen sollen. Spätestens dann wird erkennbar, daß die Disziplin, angesiedelt im argumentativen Niemandsland zwischen ›nachhaltiger Bewahrung‹ und ›disruptiver Veränderung‹ ihre Argumente je nach Sachlage wählt und kombiniert. Mal sind es ökonomische (vlg. wirtschaftliche), mal ökologische Gründe die man vorbringt, oder Probleme die man aufwirft, um das eigene ›Design‹ qualitativ zu rechtfertigen. Auf diese Weise nutzt jede Konsumgesellschaft ›ihr Design› und organisiert und / oder sublimiert auf dieser Art ihre dissonanten Empfindungen. In unserem einwöchigen Workshop werden wir uns mit der Frage auseinander setzen, in welcher Welt wir leben wollen. Um dies herauszufinden bilden wir zwei Gruppen. Eine Gruppe wird sich strikt mit der Gegenwart und ihren Limitierungen beschäftigen, die zweite Gruppe arbeitet an der in alle Richtungen offenen Zukunft. Die Gruppen werden sich am ersten Tag des Workshops bilden und die genauen Bedingungen für das Projekt erfahren. Die zwei entstehenden ›Vorstellungsräume‹ werden wir in einem Atelier inszenieren und miteinander vergleichen: Wie unterscheidet sich die ›Arbeit an der Gegenwart‹ von einem ›Machen von Zukunft‹? Wer von uns kann und / oder soll ›Sterne gebären‹? Gibt es ›tanzende Sterne‹? Weshalb sollten wir ›tanzende Sterne‹ gebären?

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Gerhard M. Buurman • 29. März 2019


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