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Fortschrittsmodelle

Gedankenmitschnitte

Besser denn je können wir heute erkennen, dass es nicht mehr ausreicht, die Dinge einfach besser machen zu wollen. Dieses Versprechen ist ins Gerede gekommen, weil es einfach viel zu viele Vorstellungen darüber gibt, was denn nun im Einzelfall das Bessere überhaupt ist. Die diskursive Gesellschaft konnte darüber noch eine gewisse Einigkeit erzielen, heute müssen wir weiter ausholen, müssen individuell prospektieren, kalkulieren, simulieren und evaluieren. Dennoch müssen wir immer mehr Entscheidungen treffen. Behauptungen aber — seien sie für das bloße Auge noch so schön — reichen nicht mehr aus. Willkommen im Pluriversum.
Für die Hochschulen sind die Zeiten nicht minder herausfordernd. Schließlich geht es darum, junge Menschen darauf vorzubereiten, die Dinge von Morgen vielleicht schon ganz anders zu beurteilen, anders zu bewerten, anders, als sie es heute von uns lernen.
Angesichts all der Ungewissheiten, der Risiken und des eigenen Unwissens müssen wir mittlere Wege finden, gemeinsam maßvollere Ziele zu setzen. In diesem aussergewöhnlichen Frühlingssemester des Jahres 2020 habe ich ein Tagebuch geführt und den Studierenden 80 kurze Gedanken gesendet.

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DesigntheorieHochschule PforzheimZivilgesellschaft

Gerhard M. Buurman • 24. August 2020


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