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“Hegemonie statt Biologie”

Stefan Schmitt zeichnet in der Zeit (6. Juli, Nr. 28, Ressort Politik) ein ganz außergewöhnlich klares Bild, vom gegenwärtigen Zustand mancher Geister. Es ist dieses autoritäre Selbstdenken, dieses abenteuerlustige Beharren auf der Vorherrschaft des Menschen. “Womit wir beim Thema Herzensbildung wären. Ästhetisch und ethisch sind die Gegenstände der Evolutionstheorie ja ebenso relevant: Wie das Leben sich seinen Weg sucht. Wie Arten sich an ihre biologischen Nischen anpassen. Was die geringen Unterschiede zwischen Menschen- und Schimpansen-Genom ausmachen. Das zu verstehen oder wenigstens eine Ahnung davon zu haben ruft Respekt hervor für die Grundlagen unseres Daseins und macht sensibel für deren Verletzlichkeit. Und erst solches Wissen ermöglicht ein ganz neues Staunen, eines über Tatsachen.” Fazit: Lesenswert.

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Foto: Handout/KCNA/Reuters

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Gerhard M. Buurman • 6. Juli 2017


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