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An die Bürgerschaft

Kunsthochschulen sind Orte des Experimentierens und sie werden durch Menschen erhalten, die sich künstlerisch betätigen. Was immer die Kunst auch sei. Freie Gesellschaften unterhalten Kunsthochschulen, weil sie schon in ihrem Grundverständnis an dem Anderen interessiert sind. Die Existenz öffentlich finanzierter Kunsthochschulen ist daher auch nicht eine Folge freiheitlicher Gesinnung, sondern vielmehr eine ihrer Ursachen. Die Führung…

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Design by agency

Design for All India will die Prinzipien des »Universal Design« in Indien bekannter machen. Die Öffentlichkeit aber auch die Politik soll sensibilisiert werden, die Gestaltung von Produkten und Informationsdiensten an den Bedürfnissen möglichst aller Menschen anzumessen. Als Gastherausgeber der ersten Ausgabe 2017 habe ich Kolleginnen und Kollegen der Zürcher Hochschule der Künste um ihre Erfahrungen und…

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Das Kapitalismustribunal

Eine empfehlenswerte Lektüre zu der Frage, wie sich unsere Demokratie weiterentwickeln kann. Im Vorwort dieses höchst spannenden Buches (das ich als Bedienungsanleitung lese) geht es um nichts weniger als die Frage, wie wir als Gesellschaft an den “Unabänderlichkeiten” der Zeit vorbeikommen und neue Wege gehen können. Die Konstruktionsfehler unserer Verfasstheit werden hier auf die Anklagebank gesetzt. Die…

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cuba/toy/truck

Seminar in Kooperation mit Patria Digitalis

Im Dezember endete das Seminar Innovationsmanagement im 5. Fachsemester des Departement Design.

Verbraucherpolitische Interventionen

Verbraucherpolitische Interventionen

Waren klassische Wirtschaftsstile geprägt durch Gegensätze von ‘Arbeit und Freizeit’, ‘Produzent und Konsument’, ‘Fachmann vs. Amateur’ so überwinden wir diese Differenzen potentiell durch neue Konzepte wie ‘Vertrauensarbeitszeit’, ‘Prosumership’, ‘Citicen Science’ oder neue Intermediäre (Suchmaschinen, Portale, Auktionen, virtuelle Communities u.a.). Das Gelingen neuer Wirtschaftsstile (s.u.) hängt dabei vom Konsumentenverhalten ab. Dieses wird im wesentlichen bestimmt durch Nachfrage (notwendige…

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Front404

‘Front404’ das sind Thomas voor ‘t Hekke und Bas van Oerle – eine Künstlergruppe aus Utrecht. Mit ihrem Projekt ‘panopticons’ entstand eine ebenso kunst- wie designrelevante Installation zum Thema ‘Überwachung und Kontrolle’. Schwarze ‘Vögel’ mit beweglichen Kameraköpfen sitzen auf Mauern und Vorsprüngen und werfen ihre unsichtbaren Schatten. Um den kulturellen Tiefsinn dieser Arbeit noch besser zu erkennen, empfehle…

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‘Die Unsichtbare Universität’ – everything is prototype

Die “Unsichtbare Universität“ soll eine Diskurs- und Arbeitsplattform werden, die Einblicke in die Forschungspraxis von Initiativen, BürgerwissenschaftlerInnen (Citizen Scientists) und anderen unabhängigen Akteuren vermitteln. Die “Unsichtbare Universität“ soll den Austausch zwischen inner- und ausseruniversitären Ideen fördern und zeigen, dass ‘Forschung’ als Kulturtechnik, inmitten der Gesellschaft angekommen ist. Es soll über die Universität der Zukunft spekuliert werden und über die…

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crowdfunding for the arts

An Academic Crowdfunding Platform for the Arts

‘Crowd Funding’ ist ein relativ neues Instrument der Ressourcen-Allokation. In einem Gruppenantrag der schweizerischen Designhochschulen skizziere ich die Leitlinien für den Aufbau einer ‘Crowd Funding Platform’ für den akademischen Markt. Im Antrag heisst es: “The significance of a National Crowdfunding platform lies primarily in its potential to create a new relationship between researchers and the public by…

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consumer_protection

The Future of Consumer Protection

Geladene Teilnahme am 3-tägigen Workshop zum Thema ‘The Future of Consumer Protection’ in Thun (CH). Initiiert und veranstaltet wird diese Veranstaltung von Prof. Dr. Urs Gasser vom Berkman vom Center for Internet and Society (Harvard Law School) und Prof. Dr. Herbert Burkert vom Center for Information Law der Universität St. Gallen. Aus dem Programm: “During these three days…

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