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An die Bürgerschaft

Kunsthochschulen sind Orte des Experimentierens und sie werden durch Menschen erhalten, die sich künstlerisch betätigen. Was immer die Kunst auch sei. Freie Gesellschaften unterhalten Kunsthochschulen, weil sie schon in ihrem Grundverständnis an dem Anderen interessiert sind. Die Existenz öffentlich finanzierter Kunsthochschulen ist daher auch nicht eine Folge freiheitlicher Gesinnung, sondern vielmehr eine ihrer Ursachen. Die Führung…

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Thomas Feichtner

Design unplugged

Am 28. Januar 2016 eröffne ich im Bildraum Bodensee eine Ausstellung über das zeichnerische Œvre des österreichischen Designkünstlers Thomas Feichtner. Die Ausstellung Design Unplugged und das gleichnamige Buch (herausgegeben vom MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst) eröffnen einen unverfälschten Blick hinter die Kulissen des Designs. Aus der Ankündigung der Galerie Bildraum Bodensee: “Skizzen wie Gedankennotizen…

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Front404

‘Front404’ das sind Thomas voor ‘t Hekke und Bas van Oerle – eine Künstlergruppe aus Utrecht. Mit ihrem Projekt ‘panopticons’ entstand eine ebenso kunst- wie designrelevante Installation zum Thema ‘Überwachung und Kontrolle’. Schwarze ‘Vögel’ mit beweglichen Kameraköpfen sitzen auf Mauern und Vorsprüngen und werfen ihre unsichtbaren Schatten. Um den kulturellen Tiefsinn dieser Arbeit noch besser zu erkennen, empfehle…

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organizational aesthetics

Organisational Aesthetics

Zusammen mit Dominik Stucky entstand eine Analyse der Forschungskooperationen innerhalb der ZHdK. Auf der Basis von Personaldaten und ca. 25.000 Einzelseiten der Hochschule erhielten wir visuelle Figurationen zu der Frage, ‘wer mit wem’ innerhalb der Hochschule kooperiert. Die Arbeit brachte mich zu der Frage, auf welche Weise Hochschulen Daten einsetzen können, um über sich in der Öffentlichkeit…

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Pollack

Das Bild im Rechtstext

In der Schweiz erscheint der erste Bundesgerichtsentscheid, der eine Illustration verwendet, um einen Sachverhalt (in diesem Fall eine Rechtsbeziehung zwischen verschiedenen Parteien) zu klären (zum Dokument). Mehr als die Meldung selbst verwundert, wie konsequent die Rechtsprechung das Bild meidet. Die Darstellung im Titelbild symbolisiert eine Vertragsbeziehung und findet sich in ‘Perspektive und Symbol in Philosophie und Rechtswissenschaft‘ von Walter Pollack,…

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‘Die Unsichtbare Universität’ – everything is prototype

Die “Unsichtbare Universität“ soll eine Diskurs- und Arbeitsplattform werden, die Einblicke in die Forschungspraxis von Initiativen, BürgerwissenschaftlerInnen (Citizen Scientists) und anderen unabhängigen Akteuren vermitteln. Die “Unsichtbare Universität“ soll den Austausch zwischen inner- und ausseruniversitären Ideen fördern und zeigen, dass ‘Forschung’ als Kulturtechnik, inmitten der Gesellschaft angekommen ist. Es soll über die Universität der Zukunft spekuliert werden und über die…

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Das Automobil im Zeitalter seiner ästhetischen Individualisierbarkeit

Vortrag auf der interdisziplinären Tagung ‘Es nimmt kein Ende! Serie als neues Paradigma‘ in Zusammenarbeit mit dem Psychoanalytischen Seminar Zürich (PSZ) und der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), 08. – 09.11.2013 “Sind Artefakte durch Gestaltregeln verbunden entsteht die Serie. Die Serie ist damit reproduzierte Regel. Ermöglicht wird die serielle Reproduktion der Regeln durch die Anwendung gleichförmiger Verfahren,…

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Antrittsvorlesung

Erklärende Hypothesen

In meiner Antrittsvorlesung an der ZHdK geht es um Innovation und Innovationsmethoden, um Selbstkritik und um das Aufspüren neuer Ideen. Ich skizziere damit weniger einen Plan, als vielmehr eine spezifische Form von Denken im Design. Links Antrittsvorlesung Inaugural Lecture

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Konturen einer neuen Finanzmarkt-Infrastruktur

2010 entstanden erste Ideen für eine neue Finanzmarkt-Infrastruktur, die gemeinsam mit Prof. Dr. Rainer Alt und Dr. Thomas Puschmann (Universität St. Gallen) weiterentwickelt und ausformuliert wurden. Im Anschluss an den Artikel in der NZZ haben wir die Ideen bei der SIX Group vorgestellt. Derartig weitreichende Transformationen der Finanzmarkt-Infrastrukturen sind natürlich schwierig, dennoch lohnte dieser Blick in die…

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Die Bank für die Jugend der Schweiz

Die Bank der Jugend der Schweiz

Ein Vorschlag für eine kombinierte Lern- und Finanztransaktionsplattform für Kinder und Jugendliche. Die Idee steht im Zusammenhang mit den Bemühungen der Schweiz im Bereich ‘Financial Literacy’ und weiteren Vorschlägen, z.B. im Bereich neuer technischer Infrastrukturen. Die Bank der Jugend der Schweiz Konturen einer neuen Finanzmarkt-Infrastruktur (NZZ)

Bankberatung 2.0

In dem auf zwei Jahre angesetzten Forschungsprojekt ‘Bankberatung 2.0’ (UBS AG) geht es um neue Wege für IT-gestützte Beratungsprozesse (Vermögensberatung). In zahlreichen Experimenten und mit Hilfe der von uns entwickelten Prototypen haben wir reale Beratungsprozesse verfolgt und auf ihre (anlegergerechten) Potentiale überprüft. Die Beratungssoftware muss einen Beratungsprozess ermöglichen, der zwischen den Kenntnissen und Interessen der Kunden und der Bank vermittelt. Im…

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Perspektiven der Designforschung, Muthesius Hochschule Kiel

Auf Einladung von Professor Thomas Feichtner durfte ich vor Studierenden und dem Kollegium des Bereiches Industrial Design über ‘Perspektiven der Designforschung’ referieren. Muthesius Kunsthochschule Kiel  

Research Methods in the Digitally Networked Information Age

Research Methods in the Digitally Networked Information Age Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School und Research Center for Information Law, University of St. Gallen in May, Brunnen (Vierwaldstättersee) 2010 Zusammen mit Rob Farris [Research Director for the Berkman Center] entstand eine Interventionen. Ausgangspunkt war die Frage zu einem sich wandelnden Verhältnis von Theorie und…

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Digitale Handlungsräume

Die Beziehung zwischen Software und Recht eröffnet uns interessante Perspektiven. Ich studiere derzeit die Überlegungen von Luhmann, der 1993 in seinem Aufsatz „Das Recht der Gesellschaft“ über grundlegende Probleme des Rechts und der gesellschaftlichen „Steuerung durch Recht“ nachdenkt. Meine Hypothese wäre, dass wir sehr vieler Probleme ledig würden, gelänge es, das Recht in die Regelsysteme…

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2. Münchner Tagung zur Rechtsvisualisierung

Auf der 2. Münchner Tagung zur Rechtsvisualisierung spreche ich über ‘Legal Information Design’ und die Frage, wie Dinge und Gegenstände der Rechtsausübung durch Design symbolisiert werden. Dazu habe ich bildliche Darstellungen problematisiert, die Recht, Gerechtigkeit, Rechtsausübung verkörpern, die uns als Zeichen für Rechtsausübung dienen und doch als solche nicht erkennbar sind. Der Rezensent schreibt im RSOZBlog: “In seinem Vortrag…

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Roden Crater Interactive [für James Turrell]

Für ein erstaunliches Kunstprojekt des US-amerikanischen Künstlers James Turrell haben wir eine interaktive Installation entwickelt. Mit ‘Roden Crater Interactive’ entstand eine magische Optik, die mit filmischen Mitteln das physikalische Modell in der Wüste Arizonas näher bringt. Die Idee gründet auf dem Problem, dass die künstlerischen ‘Experimentalräume’ im Modell nicht oder nur andeutungsweise erkennbar sind. Mit ‘Roden Crater Interactive’ haben wir die Realsituation des…

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Rechtsvisualisierung

Vortrag Illicit Ludic Metaverse Gestaltung, Ökonomie und Recht der virtuellen Welten Eine Veranstaltung des Zentrums für Kulturrecht der Zürcher Hochschule der Künste, ZHdK 18.03.2009

Software Visualization

Zusammen mit Prof. Dr. Harald Gall von der Universität Zürich entstanden zwischen 2007 und 2008 Konzepte und ein Vorprojekt zum Thema SoftVis (Software und Code-Visualisierung). Team: Prof. Dr. Harald Gall, Prof. Dr. Gerhard M. Buurman, Prof. Jürgen Späth & Studierende aus dem Fachbereich Interaction Design (Benjamin Wiederkehr, Christoph Schmid, Jeremy Stucki, Ramun Liesch, Reto Stalder). Das Video unten…

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Universität St. Gallen

Vortrag an der Universität St. Gallen, Forschungsstelle für Informationsrecht, 2007 Auf Einladung von Prof. Dr. Urs Gasser zu Gast beim “Informationskränzchen”. In meinem Vortrag habe ich über neue Möglichkeiten der Rechtsvisualisierung spekuliert. „Kurz, gerade die Wahrheit verlangt, in ihrer angemessenen Fülle nie pädagogischer Vermittlung, dass sie nicht nur ist und wird, sondern auch scheint […] – gerade…

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Die Wissenschaft vom Künstlichen

Was entfernt die technischen Disziplinen und die Gestaltungsdisziplinen voneinander? Oder anders gefragt: Was hält sie eigentlich im Inneren zusammen? Im folgenden Beitrag werden Antworten auf diese Frage aus Sicht der Gestaltung zu skizziert. Buurman, Gerhard M.: Die Wissenschaft vom Künstlichen. Zur Rolle der Gestaltungsdisziplinen. In NZZ. Zürich. 27.09.2005 Zum Beitrag auf NZZ Online Beitrag (download)…

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