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Zukunft der Banken – Zivilgesellschaft der Zukunft

Phillip Blond erregt derzeit die Öffentlichkeit mit aufregenden Ideen zu der Frage, wie sich marode Zivilgesellschaften unter dem Druck der Verhältnisse neu erfinden können. Im Vereinten Königreich machen seine Ideen derzeit die Runde. Unter anderem propagiert Mr. Blond den Aufbau eines parallelen Bankensystems nach Vorbild der deutschen öffentlich-rechtlichen Institute [!]. Dieses System soll die lokalen Interessen der Bürger und ihre Initiativen besser erreichen und schützen. Zu der Frage der Weiterentwicklung unseres Bankensystems finden sich weiterführende Hinweise in einem Artikel der NZZ vom 22. April 2010. In der Weiterentwicklung sozialer Handlungsplattformen [Soziale Software wie Facebook und Co.] werden hier die Frühwarnzeichen einer neuen Bankenarchitektur gesehen. Im SDFB haben wir bereits im Jahre 2007 die Frage skizziert, was wäre, wenn jeder Bürger als Bank und Kunde in einer Person beschrieben würde? Abseits aller rechtlichen und sicherheitstechnischen Fragen erkennen wir hier eine logische Entwicklung unserer Kommunikations- und Transaktionsmedien. Die Institution „Bank“, als Intermediär, wird durch Systeme bedrängt, die eines besser machen: Sie verbinden Menschen und ihre Wünsche, Bedürfnisse und Einschätzungen auf direktem Wege. Dieses Potential zu nutzen und einfache wie unkomplizierte Finanztransaktionen [Social Lending u.v.a.] in diesen Medien zu verwirklichen – und sei es zunächst nur experimentell – erscheint so logisch wie überfällig.

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Gerhard M. Buurman • 22. April 2010


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